IoT – Internet der Dinge – Singing Cat verbindet

Montag, 20. Februar 2017, in Application Platform, von Mark Neufurth

IoT – Internet der Dinge – Singing Cat verbindet

Internet of Things (IoT), das Internet der Dinge ist eines der Schlagworte dieser Tage – man könnte meinen, es wäre schon längst da. In Wirklichkeit aber geht es schleppend voran mit der großen Vision. Wo liegt das Problem? Den Herstellern der Dinge – von Haushaltsgeräten bis hin zu Industrie-Maschinen – fehlt bisher die geeignete Infrastruktur, über die die Geräte an das Internet angebunden werden und über die deren Maintenance stattfinden kann. Das Unternehmen Singing Cat will das mit Hilfe seiner Open-Source-Plattform und der Public Cloud ändern.

Industrie-Revolution sucht Infrastruktur

Man stelle sich die Vision des IoT einmal praktisch vor: Jedes Gerät, sei es eine private Heizungsanlage in einem Smart Home, ein Dieselmotor in der LKW-Flotte eines Logistikdienstleisters oder ein Windkraftrad irgendwo in der Nordsee, könnte laufend wertvolle Daten liefern. Damit ließe sich zum einen überwachen, ob alles einwandfrei läuft. Zum anderen könnten die Verantwortlichen den Betrieb direkt online optimieren oder gar ganze Wartungsprozesse wie zum Beispiel das Einspielen neuer Firmware, über das Internet anstoßen. Das klingt verlockend, stellt die Hersteller jedoch vor eine echte Herausforderung. Denn in der Praxis bedeutet das, dass sie all ihre IoT-fähigen Geräte wie Server über das Internet managen müssen.

Den fehlenden Baustein hierfür liefert das Unternehmen Singing Cat: Über dessen Open-Source-Plattform wird die Verbindung zum Internet hergestellt. Die angebundenen Devices können darüber gemanagt werden und ihre Funktionalitäten zur Verfügung stellen. Die Plattform übersetzt die elektronischen Signale so, dass sie von anderen Geräten, zum Beispiel Smartphones, oder Dienstleistern wie etwa App-Entwicklern genutzt werden können. Das nimmt den Geräte-Herstellern einen wichtigen und aufwändigen Teil der Entwicklung ab. Durch den Remote-Zugriff und durch integrierte Analyse-Werkzeuge vereinfacht die Plattform außerdem das Operations Management und das Trouble Shooting. Selbstverständlich ist Sicherheit dabei ein großes Thema: Symmetische Verschlüsselung und ECC-basierte Algorithmen finden bei Singing Cat ein hervorragend geeignetes Anwendungsgebiet.

Extrem skalierbar in alle Richtungen muss es sein

Wahrscheinlich wird die Zahl der Geräte, die über das Internet gemanagt werden, schon in naher Zukunft sprunghaft ansteigen. Wie viele genau dies sein oder wie viele Daten sie produzieren werden, ist kaum vorhersehbar. Singing Cat nutzt für seine Plattform deshalb das Public-Cloud-Angebot von ProfitBricks. Denn hier ist Flexibilität und Skalierbarkeit in höchstem Maße gefragt: Die IT-Ressourcen müssen dann zur Verfügung stehen, wenn sie gebraucht werden und auch nur dann Kosten verursachen – im Prinzip ein typisches Cloud-Szenario. Aus der Sicht von Singing Cat und ProfitBricks ist alles bereit für den großen Durchbruch der IoT-Vision.

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